Chalta Hai und die Kunst in Indien erfolgreich zu sein

 

Indien boomt. Eine stark wachsende Mittelschicht treibt die Nachfrage nach besserer Qualität und Auswahl voran. Was Investoren wissen müssen, erfahren sie auf dem India Day in Köln.

Vor vier Jahren hat der wirtschaftsfreundliche und mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Premier Narendra Modi die Regierung in Indien übernommen. Mit einem nie da gewesenen Reformeifer versucht er seitdem die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens voranzubringen: Er digitalisiert, modernisiert, industrialisiert. Was hat er seitdem bewirkt, was nicht? Was hat sich bei Wirtschaftswachstum, Kampf gegen Korruption, Ausbau der Infrastruktur und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen getan? Antworten gibt der India Day am 6. Juni 2018 in Köln, der u.a. von der IHK Köln unterstützt wird (siehe Kasten).

Seit 2009 treffen sich einmal im Jahr Führungskräfte, um sich rund um das Thema „Business in Indien“ zu informieren und auszutauschen. In Podiumsdiskussionen und Vorträgen beleuchten Unternehmer und Experten aktuelle Themen wie Auswirkungen der neuen Verbrauchssteuer GST, Chancen und Risiken beim Markteintritt oder etwa Erfahrungen beim Aufbau einer Produktion. Etwa 150 Teilnehmer werden erwartet.

Zu den erfahrenen Indien-Investoren gehört der TÜV Rheinland. 1996 mit sechs Mitarbeitern in Bengaluru, im Süden des Landes, gestartet, beschäftigt das Kölner Unternehmen aktuell in Indien mehr als 1000 Menschen an rund 100 Standorten. „Für den TÜV ist Indien heute das Land, das weltweit am stärksten wächst“, sagt Thomas Fuhrmann. Für das laufende Jahr rechnet der Managing Director beim TUV Rheinland India Pvt. Ltd. mit einer Umsatzsteigerung von rund 25 Prozent. Rund 2,5 Millionen Euro haben die Deutschen gerade in der boomenden Metropole investiert, um Standorte zusammenzulegen und sich zu vergrößern. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehörten die erneuerbaren Energien, die in dem Land mit seinen 300 Sonnentagen von der Regierung stark gefördert werden. Der TÜV überprüft die Sicherheit der Photovoltaik-Systeme zur Stromerzeugung.

Den ausführlichen Artikel von Eli Hamacher finden Sie auf hier.