In einem Artikel des Magazins „Außenwirtschaft“ vom Oktober 2017 greift die Autorin Eli Hamacher die Situation in Indien nach der Einführung der neuen Goods and Services Tax (GST) auf. Die GST ist eine landesweit einheitliche Umsatzsteuer für Waren- und Dienstleistungen, die am 1. Juli 2017 eingeführt worden ist. Die GST gilt als die größte Steuerreform seit Indiens Unabhängigkeit im Jahr 1947 und wird das bisherige System der indirekten Steuern komplett erneuern.

Nicht zuletzt wegen der Demonetisierung, bei der Indiens Premierminister Narendra Modi Ende 2016 quasi über Nacht die größten Geldscheine für ungültig erklären ließ und die indische Rupie in einen historischen Tiefstand rauschte, wurde die neue Reform zunächst von Experten und Unternehmen kritisch erwartet. Zwar hat sich Indiens Wirtschaft mittlerweile wieder von der Demonetisierung erholt, dennoch haben Unternehmer in Indien nach wie vor täglich mit großen Hürden, wie Korruption, einer schlechten Infrastruktur oder der nahezu endlosen Bürokratie zu kämpfen.

Umso überraschender ist für viele Unternehmer, wie gut die GST bereits nach wenigen Monaten nach der Einführung funktioniert. Auch für Klaus Maier, Geschäftsführer von Maier+Vidorno (M+V), ist dies eine eher ungewöhnliche Erfahrung. „Es läuft um einiges besser als erwartet. Zwei Monate vor der Einführung war zum Beispiel noch nicht einmal klar, welche Steuersätze eigentlich gelten“, drückt Maier im Außenwirtschaftsartikel aus. Zudem funktioniere die Kommunikation zwischen Regierung und Unternehmen erstaunlich gut.

Auch deutsche Unternehmen und Investoren, die in Indien tätig sind, werden von der neuen Steuerreform profitieren können. Vor allem der Logistikbranche wird die neue GST zugutekommen, glaubt Maier. So werden viele ausländische Unternehmen ihre Vertriebskosten deutlich reduzieren können. Zudem können bestehende Vertriebswege neu geplant und Preise mit Vertriebspartnern neu verhandelt werden.

Das allgemeine Urteil deutscher Firmen in Indien fällt nach knapp vier Monaten nach der Einführung der GST durchaus positiv aus. In dem Artikel bestätigen verschiedene Vertreter deutscher Unternehmen, dass sie von der GST bisher profitieren können. Für Heinrich Brüllau, COO von Schmersal India, birgt die Steuerreform trotz anfänglicher Hürden enorme Chancen.  Vor allem die Lieferzeiten werden seiner Ansicht nach durch die GST deutlich verbessert werden und auch im Bereich Steuererklärungssystem sieht er Vorteile für die Unternehmen im Gegensatz zum alten System.

Bislang wurde das Steuersystem durch viele einzelne Steuerarten beherrscht. Teilweise standen diese Steuern als Konkurrenz zueinander, teilweise fielen bei einer Besteuerung mehrere Steuerarten gleichzeitig an. Die Goods and Services Tax wird einen Großteil der Steuern ersetzen und auf landesweiter Ebene ein einheitliches System schaffen.

Dennoch ist der indische Markt mit seiner komplizierten Bürokratie für viele neue, aber auch für etablierte Firmen sehr nervenauftreibend und es ist schwierig, den Überblick zu behalten. Maier+Vidorno managt seit fast 20 Jahren die Verwaltung ausländischer Unternehmen. Durch diese langjährige Erfahrung kennt sich M+V bestens mit der indischen Bürokratie aus und weiß, wo Gefahren für Ihr Unternehmen lauern. Das Expertenteam kann Ihnen bei allen Aspekten der GST – IT, Steuer- und Bestellabwicklung helfen.

Gleichzeitig bietet M+V mit dem M+V GST-Implementationstool eine umfassende Lösung für das Hochladen aller Informationen, die ein Unternehmen benötigt, um dem neuen GST-Regime zu entsprechen. Maier+Vidorno hat das M+V GST Tool bereits für Kunden aus unterschiedlichen Branchen erfolgreich installiert und getestet.

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