Autor: Vijay Kumar | Sr. Advisor – Wasser und Umwelt | DHI Indien

Erstmals veröffentlicht in M+V`s  Water and Wastewater Treatment Newsletter im Mai 2016

Es ist kein Wunder, dass die Entwicklung der „Smart Cities“ derzeit ein zentrales Programm für Indiens Regierung darstellt, da Indien sich schneller und schneller in Richtung städtischen Lebens entwickelt. In 2001 waren es 31%, die in Städten leben, aber bis 2030 werden es nochmals 10% mehr sein, die vom Land weggezogen sein werden– über eine halbe Milliarden Menschen leben dann in indischen Städten. Städte benötigen ausreichend und sicheres Trinkwasser, Sanitäranlagen, effektives Management von urbanen Überschwemmungen, Abwasserbehandlung und eine Verjüngung von Freizeitgewässern, um diese nachhaltig und lebenswert zu machen. Derzeit besitzen indische Städte diese Voraussetzungen noch nicht ausreichend, und da sie weiter wachsen, wird der Spagat womöglich noch größer, sodass Indien in 2050 ein landesweites Wasserdefizit von 327m³([1]) erreichen wird.

Um die städtischen Herausforderungen zu bewältigen, hat die indische Regierung 98 Städte identifiziert, die in den nächsten 5 Jahren zu „Smart Cities“ werden sollen; die Arbeit an 20 von ihnen hat bereits begonnen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Indiens Regierung das Wassermanagement unter anderem durch „Smart Cities“ verbessern möchte, und wie Herausforderungen hinsichtlich der Wassersituation in Indien bewältigt werden können.

Lesen Sie den gesamten Beitrag „Die Umwandlung von Straßen und Feldern in „Smart Cities““ auf Englisch!

[1]Auf einer landesweiten pro Kopf-Basis wird die Wasserverfügbarkeit für 2050 auf 1123 m³ geschätzt, aber die zentrale Wasserkommission schätzt eine Nachfrage von 1450 m³