Was ist der Unterschied zwischen Grundkapital und Einlagekapital?

Unterschied zwischen Grundkapital und Eigenkapital – Vermögenswerte können nur durch „Einlagekapital“ erworben werden, da das „Grundkapital“ einen theoretischen Wert darstellt. Das Einlagekapital ist das eigentliche Geld, das eine Firma bereits von Shareholdern erhalten hat. Wohingegen es sich bei dem Grundkapital um das Maximum des einzahlbaren Betrages der Anteilseigner, welches eine Firma empfangen kann, handelt. Jede Gesellschaft muss das Grundkapital im Voraus bei den Behörden anmelden. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen Grundkapital und Eigenkapital.

Beispiel: Firma XY Private Limited hat 1 Million INR registriertes Grundkapital. Somit kann die Firma Einlagekapital bis zu einer maximalen Höhe von 1 Million INR von ihren Shareholdern empfangen. Soll diese nun mehr Kapital von den Gesellschaftern beziehen, muss vorher das Limit des Grundkapitals entsprechend dem jeweiligen behördlichen Prozess angehoben und genehmigt werden. Es ist dabei auch möglich Vermögenswerte als Kapital einzusetzen. Dies ist allerdings nur buchbar, wenn der ROC dies im Vorfeld genehmigt hat. Die Bewertungsregeln solcher Vermögenswerte müssen dabei sorgfältig verifiziert werden.

Einlagekapital kann in verschiedenen Tranchen, entsprechend den Unternehmensvoraussetzungen,  einbezahlt werden. Jeder Eingang von Einlagekapital muss einem speziellen Kapitalisierungsprozess folgen und es sind Kosten von ungefähr INR 30.000 involviert. Deshalb wird eine angemessene Zeitspanne zwischen jedem Transfer von Einlagekapital empfohlen, um diese zusätzlichen Kapitalausgaben zu vermeiden.

Das Aufstocken des genehmigten Kapitals benötigt ungefähr 15 Tage und eine Gebühr entsprechend des Grundkapitalbetrages ist an die jeweilige Regierung zu entrichten. Nach dem Empfang des Einlagekapitals benötigt der Kapitalisierungsprozess zwischen 15 und 20 Tagen. Jede Marktkapitalisierung erfordert einen Aufwand von ungefähr INR 30.000 hinsichtlich dem Erlangen von Konformitätszertifikaten, Werthaltigkeitsbescheinigungen und zugehörigen Zertifizierungsgebühren. Zusätzlich ist eine variable Gebühr von 0,1 % des bezahlten Einlagekapitalbetrages + INR 10.000 zur offiziellen Abstempelung der Anteilsscheine erforderlich. Als Teil des Servicepaketes bietet M+V eine Zuteilung pro Jahr und somit fallen lediglich auf zusätzliche Transaktionen Gebühren an.

M+V’s Unternehmensservice hilft Ihnen gerne mit all Ihren Kapitalisierungsanforderungen.