Das Unternehmen TII India Pvt. Ltd. will die Chancen des Energiemarktes in Indien nutzen. Für den Transport von Rotorblättern wird ein spezielles Fahrzeug entwickelt.

Was die Deutschen an Indien reizt:
Ein großer potenzieller Absatzmarkt, die breite industrielle Basis, das westlich orientierte Rechtssystem, Englisch als verbreitete Geschäftssprache. Des Weiteren der Modernisierungsbedarf der Industrie, der Infrastrukturausbau, das niedrige Lohnniveau sowie die wachsende Einbindung Indiens in die Weltwirtschaft.

Auf der Negativseite:
Fachkräftemangel, intransparente Bürokratie, Korruption, marode Infrastruktur, schwieriger Landerwerb, langwierige Rechtsdurchsetzung und starker Einfluss des Staates auf die Wirtschaft.

Wie alle deutschen Manager setzt jetzt auch Jochen Landes, Managing Director von TII Pvt. Ltd., große Hoffnungen auf die Einführung der neuen einheitlichen Goods and Services Tax (GST) und damit auf die größte Steuerreform seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1947. Die soll zum 1. Juli 2017 in Kraft treten und eine Vielzahl verschiedener und teils kumulativ anfallender Steuern in den 29 Bundesstaaten ersetzen. „Der Aufwand zur Ermittlung der Steuern wird erheblich sinken, das spart Zeit und Geld, so dass wir uns besser auf das Tagesgeschäft konzentrieren können.“

Lesen Sie den vollständigen Artikel, u.a. mit einem Kommentar von Klaus Maier, Geschäftsführer von M+V, über die in Kürze in Kraft tretende Steuerreform GST unter dem folgenden Link Plan B ist wichtig.

Eli Hamacher | Freie Wirtschaftsjournalistin

Erstmals veröffentlicht im Magazin ‚Deutsche Verkehrszeitung‘ der DVV Mediengruppe im Juni 2017