Autor: Arumugam Kalimuthu | Program Director | WASH Institute

Erstmals veröffentlicht in M+V`s Water & Waste Water Treatment Industry Newsletter im August 2016

Eines der Hauptthemen, mit denen sich derzeit Indien und andere Schwellenländer beschäftigen, ist die Hygiene und das Angehen ihrer Herausforderungen. In den letzten zwei Jahren wurde durch die Förderung von „Swachh Bharat“ (Clean India) dieses Thema weiter ins Licht gerückt. Indiens Sanitärdefizit ist direkt mit dessen schwachen Gesundheitszeugnis (WHO, 2012) verbunden, und Unicef schätzt, dass jedes Jahr 1000 Kinder an Durchfall, verursacht durch ungenügende Hygienestandards, sterben. Um dieses Problem anzugehen, haben die indische Regierung und Entwicklungsbehörden große Initiativen zur Unterstützung von fixen sanitären Einrichtungen gestartet – hauptsächlich durch den Bau von Toiletten und die Förderung von „ODF“ Dörfern (Open Defecation Free –sofern nicht sichergestellt wird, dass das gesamte Dorf frei von öffentlichem Stuhlgang ist, riskiert es noch die Ausbreitung von Krankheiten).

Jedoch hat diese erhöhte Aufmerksamkeit ein neues Problem geschaffen: zu wenig Aufmerksamkeit liegt auf der Behandlung von Fäkalschlamm, besonders auf Haushaltslevel. In Indien schenkte man bei der Stadt- und Dorfplanung der Handhabung dieses Abfalls, der durch die erhöhte Toilettennutzung weiter steigen wird, bisher nur wenig Beachtung. Daher wird trotz kürzlichen Verbots noch immer viel dieses Schlamms von Arbeitern manuell beseitigt, was diese Personen hohen Gesundheitsrisiken aussetzt.

Daher ist es nun notwendig, ein besseres „Fecal Sludge and Septage Management“ (FSSM) in Indien zu kreieren. Lesen Sie mehr darüber, wie Indien sein Abwasser-Management besser bewältigen kann, und welche neuen effektiven Methoden es hierfür gibt.

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